Melisse und Minze

Melisse und Minze

Melisse

Melissenpflanzen können bis zu 1 m hoch werden. Sie haben leicht behaarte, kleine Blätter, die entfernt an Brennnesseln erinnern, und weiße oder gelbliche Blüten. Der meist zitronig-frische Duft entsteht, sobald Sie die Blätter zwischen den Fingern zerreiben. Melissenblättchen schmecken ähnlich, wie sie riechen. Ältere, größere Blätter können dabei allerdings ein wenig bitterer und sogar leicht seifig sein. Ernten Sie wilde Melisse deshalb am besten im Frühjahr. Die beliebte und häufig kultivierte Zitronenmelisse bekommen Sie oft auch im Töpfchen im Supermarkt oder auf dem Markt. Ihr deutliches Zitrusaroma passt gut zu Fisch- und Geflügelgerichten, Salatsaucen und leichten Gemüsegerichten, verfliegt allerdings, sobald das Kraut erhitzt wird. Dosieren Sie Melisse sparsam, damit ihr Geschmack nicht das Eigenaroma der Speisen übertönt. Besonders bekannt ist das Kraut als Tee: Ein heißer Aufguss mit frischen Melissenblättern ist erfrischend und wirkt zugleich beruhigend. Blüten und Blätter lassen sich auch als Tellerdekoration oder als aromatischer Blickfang in einem Cocktail oder Smoothie verwenden.

Minze

Als Wildkraut trifft man häufiger die Grüne Minze an als die Pfefferminze. Auch in der Küche lässt sie sich vielfältiger einsetzen als ihre schärfere Schwester: Die Grüne Minze hat ein liebliches, erfrischendes Minz-Zitronen-Aroma mit einer leicht süßlich-scharfen Note. Frische Minzeblätter lassen sich das ganze Jahr über ernten und halten sich, in einem Glas Wasser kühl gestellt, zwei Tage frisch. Tee aus frischer Minze – besonders beliebt ist dafür die Marokkanische Minze – schmeckt deutlich aromatischer als der übliche Aufguss aus getrockneten Blättern. Er kühlt und wärmt zugleich. Bestimmt kennen Sie Minzeblätter außerdem in dem Trendcocktail Mojito, wo er Rum und Limetten den typisch frischen Charakter verleiht. Auch in Obstsalate und zu dunkler Schokolade passt Minze hervorragend. Im Nahen Osten und in der südostasiatischen Küche ist frische Minze Bestandteil vieler Gerichte: Besonders gut passt sie zu Couscous, Lamm, Rind, Kartoffeln und Möhren. Sie wird allerdings in der Regel nicht mitgegart, sondern erst zum Schluss über das fertige Essen gestreut, weil sie sonst ihr Aroma verliert. Ein besonderer Sommertipp ist

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