Speisekürbisse – die beliebtesten fünf Sorten

Hokkaido, Butternut, Muskat, Patisson und Sweet Dumpling – wenn du Kürbisse genauso lecker findest wie wir, kannst du sie von Juli bis November frisch geerntet genießen. Lagern lassen sich die meisten Sorten aber noch viel länger. So brauchst du auch in den Wintermonaten nicht auf den feinen Kürbisgeschmack verzichten.

Wir haben dir die spannendsten Fakten kurz und knapp festgehalten und sagen dir, wie du sie am besten zubereitest und deinen Gästen ansprechend servierst.

Speisekürbisse

Der kleine runde, orange leuchtende Hokkaido ist der Liebling aller Kürbisgenießer. Denn seine Schale ist so dünn, dass sie praktischerweise zusammen mit dem Fruchtfleisch gar wird. Außerdem verleiht sie einer klassischen Kürbissuppe ihre Farbe. Wobei wir schon beim Thema wären, welche leckeren Speisen und Gerichte du aus dem Kürbis-Klassiker zaubern kannst. An erster Stelle steht die Kürbissuppe. Mit ein paar Tropfen gutem Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen servierst du sie am besten in einer extra tiefen Schale oder einem Teller mit breiter Fahne. Das sieht super schick aus und gibt der Suppe einen angemessenen Auftritt. Frisches Brot dazu, fertig ist das Hauptgericht.

Der festfleischige Kürbis lässt sich aber auch für allerlei andere Gerichte verwenden: Der aus Japan stammende Kürbis ist besonders in der leichten Küche zu Hause, für die die Italiener bekannt sind. Denn hausgemachte Pasta wie Gnocchi oder gefüllte Ravioli schmecken irre lecker. Der Zeitaufwand ist überschaubar und auch Kochanfänger feiern Erfolge.

Wenn's richtig fix gehen soll, schneide den Hokkaido mit einem scharfen und großem Kochmesser in etwa 2-3 cm breite Spalten und verteile sie auf einem Backblech. Etwas Olivenöl und frische Kräuter darüber verteilen, schon hast du nach ca. 20 Minuten einen leckeren Snack oder eine Beilage.

Speisekürbisse

Der birnenfürmige Butternut-Kürbis ist ein echter Gourmet-Kürbis. Er ist ebenso vielseitig einsetzbar wie sein Kollege, der Hokkaido. Der Kürbis mit nussigem Geschmack bietet viel Fruchtfleisch, dafür wenig Kerne. Das ist typisch für einen Moschus-Kürbis. Oftmals wird er einfach längs halbiert und die Kerne samt Fasern mit einem Esslöffel herausgeschabt. Dann hast du eine schöne Mulde für zum Beispiel eine herzhafte Füllung aus einem Gemüse-Käse-Mix oder einer würzigen Hackfleisch-Mischung.

Möchtest du ihn gerne weiterverarbeiten, zum Beispiel zu Aufläufen, Gratins, Quiches oder ähnlichem, wird er in der Regel geschält. Ein scharfer Sparschäler macht's dir extra leicht, bevor du dich mit einem Messer abmühst. Denn die Schale ist ziemlich dick und man neigt dazu, fest zu drücken. Das erhöht leider auch die Verletzungsgefahr. Aus diesem Grunde sind wir Fan des Sparschälers geworden.

Die Kerne kannst du übrigens trocknen und im Anschluss knacken und rösten. Sie sind zwar nicht ganz so fettarm wie der Kürbis selbst, aber dafür wahre Nährstoff-Kraftpakete. In ihnen stecken reichlich Zink, Magnesium, Eisen und Selen, aber auch Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren. 

Speisekürbisse

Von einem ganzen Muskat-Kürbis kannst du dich mehrere Tage rundum gesund ernähren, wenn du magst. Ein ganzer Kürbis kann bis zu 40 kg auf die Waage bringen und ist deshalb oft schon in unterschiedlich breite Spalten geschnitten auf den Verkaufstischen zu finden. Er ist sehr ergiebig, denn auch der Muskat-Kürbis gehört zu den Moschus-Kürbissen und liefert viel Fruchtfleisch und wenig Kerne. Hast du dir einen ganzen Kürbis besorgt und schaffst es nicht, ihn innerhalb von ein paar Tagen zu verarbeiten, kannst du ihn auch in Würfel geschnitten blanchieren und portionsweise einfrieren.

Wie sein Name schon verrät, hat er eine feine Muskat-Note. Wenn du auf diesen Geschmack stehst, kannst du ihn mit frisch gemahlener Muskatnuss noch intensivieren. Wir finden, dass wirklich jedes Gericht mit diesem Speisekürbis von dem Gewürz profitiert. 

Was kannst du Leckeres daraus zubereiten? Verarbeite seine extra Portion Beta-Carotin in feinen Suppen, Gratins, Pfannen- oder Wokgemüsen, in Risottos oder Pastegerichten.

Speisekürbisse

Der Patisson zählt zu den Sommerkürbissen und ist, wie der Sommerkürbis Zucchini auch, bereits ab Juni erntereif. Er wird sogar "unreif" geerntet, denn dann kommst du in den vollen Geschmack seines zarten Fruchtfleisches. Es erinnert ein wenig an den nussigen Geschmack von Artischiocken. Die Schale der jungen Kürbisse im Ufo-Look kannst du mitessen. Je älter sie aber sind, desto hartschaliger werden sie. 

Du bekommst die gerippten, recht flachen Kürbisse in unterschiedlichen Grün- und Gelbnuancen, manchmal mit feinen Streifen. Das macht sie besonders attraktiv auf dem Speiseteller. Wir stecken sie gerne samt einer würzigen Füllung aus Hackfleisch, oder in vegetarischer Variante aus Couscous, für etwa 15 Minuten in den Backofen und servieren sie als Vorspeise. Sind sie schon etwas größer, denn ein Patisson kann bis zu 2 kg schwer werden, sind sie eine super Beilage und ihre Form ersetzt die Servierschüssel.

Speisekürbisse

Der Mini-Kürbis Sweet Dumpling mit seinem hellgelben Fruchtfleisch schmeckt ausgezeichnet in Süßspeisen und Gebackenem. Sein süßes Aroma erinnert an Maronen, welches sich besonders in Muffins und Kuchen gut macht.

Er ist aber nicht nur für die Nachspeisenküche geeignet, er kommt auch als herzhafter Hauptgang ziemlich gut an. Sein Gewicht von 300 - 600 g und seine runde Form eignen sich perfekt, um darin cremige Suppen zu servieren. In den meisten Fällen wird er mit Fleisch oder vegetarisch gefüllt und kommt in den Backofen. Geriebener Käse on top rundet das Kürbis-Highlight ab.

Kürbisse als Rohkost – schmeckt das?

Ja, klar! Und sie ist auch noch besonders lecker und ziemlich gesund. Denn Kürbisse sind sehr kalorien- und fettarm und somit hervorragend für die leichte Küche geeignet.

Wenn du dir unsicher bist, ob du wirklich einen Speisekürbis und nicht doch einen Zierkürbis in den Händen hälst, nimmst du zuerst eine kleine Kostprobe. Da Kürbisse von Natur aus den Bitterstoff „Curcurbitacin“ enthalten, kann es besonders bei selbst gezogenen Kürbispflanzen dazu kommen, dass die Frucht bitter schmeckt. Das kann zu Magenverstimmungen und Übelkeit führen und kann bei größeren Mengen sogar tödlich enden. Bei gekauftem Saatgut, und somit allen Kürbissen im Supermarkt, ist dieser Bitterstoff herausgezüchtet worden, sie sind also völlig unbedenklich.

Und so einfach ist eine schnelle Geschmacksprobe:

Stecke ein winziges Stück vom rohen Kürbis – Schale samt Fruchtfleisch – in den Mund, kaue kurz darauf herum. Schmeckt er bitter, lasse schnell die Finger davon und entsorge ihn umgehend. Er eignet sich dann auch nicht mehr zum Kochen, Braten oder Backen, da sich die Bitterstoffe beim Erhitzen nicht abbauen.

Schmeckt er ganz und gar nicht bitter, kannst du ihn raspeln, hobeln oder schneiden und in unterschiedlichsten Salatvariation verarbeiten und als Beilage oder Hauptgang servieren.

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