Welches Kochgeschirr ist für welchen Zweck?

Kochgeschirr

Bratentopf
 

Ein Bratentopf hat eine 10 cm hohe Topfwand. Sein Durchmesser beträgt 16 cm, 20 cm oder 24 cm.

Entscheidend ist dabei, welche Menge zubereitet werden soll und welche Größe die Herdplatte hat. Solch ein Topf ist ideal, um Braten und Bratenstücke darin anzubraten und anschließend mit etwas Flüssigkeit zu schmoren. Weil der Topf relativ nieder ist, verdampft die Flüssigkeit rasch, so dass das Fleisch schön braun wird. Darin kann man leicht das Fleisch umdrehen oder eine Soße zubereiten. Auch für Gemüse ist der Kochtopf geeignet. Denn er hat einen schweren, gut sitzenden Deckel, damit das Bratgut beim Fertiggaren oder Schmoren nicht viel Flüssigkeit verliert.

Fleischtopf
 

Ein Fleischtopf hat eine 14 cm hohe Topfwand. Sein Durchmesser beträgt 16 cm, 20 cm oder 24 cm.

Entscheidend ist auch hier, welche Menge zubereitet werden soll und welche Größe die Herdplatte hat. Der Topf ist ein Universaltopf, weil er für alles geeignet ist, was mit viel Flüssigkeit gekocht werden soll. In ihm gelingen Nudeln, Klöße und Reis genau so gut wie Gemüse. Werden Kartoffeln für Kartoffelbrei darin gekocht, können die gegarten Kartoffeln direkt im Topf zerstampft werden. Den Topf gibt es mit 16 cm, 20 cm und 24 cm Durchmesser. Wobei die 20 cm und 24 cm großen Töpfe perfekt zum Marmelade kochen sind.

Suppen- oder Gemüsetopf
 

Dieser Topf, häufig auch als hohen Fleischtopf bezeichnet, hat eine 17 cm hohe Topfwand. Sein Durchmesser beträgt 20 cm und 24 cm. Durch seine Höhe hat dieser Topf ein großes Fassungsvermögen, weshalb er für größere Mengen von Suppen und von Gemüse bestens geeignet ist. Optimal ist er, um Suppenfleisch zu kochen. Doch nicht nur für klare Brühen, sondern auch Cremesuppen und Eintöpfe lassen sich gut darin zubereiten. Die Größe ist perfekt, um Spinat in reichlich Salzwasser zu blanchieren. Dabei bleiben die Farbe und das natürliche Aroma erhalten. Als Nudeltopf für große Pastamengen ist er unschlagbar.

Stielkasserolle
 

Die Kasserolle hat eine 7,5 cm hohe Topfwand, wobei der Rand im Gegensatz zur Sauteuse gerade ist. Typisch ist ihr Stiel, an dem man sie mit einer Hand festhalten kann, während man mit der anderen im Topf rührt. Es gibt sie in den Größen 14 cm, 16 cm und 18 cm. Wobei die mittlere Größe die gängigste ist. Besonders praktisch ist sie zum Zubereiten von Soße und von Pudding, Cremes und Tortenguss oder zum Aufwärmen fertiger Speisen.

Milchtopf
 

Der Milchtopf hat eine 15 cm hohe Topfwand. Sein Durchmesser beträgt in der Regel 14 cm. Typisch ist sein von oben nach unten verlaufender Griff. Ein solcher Topf ist schmal und hoch, damit weder die Milch noch der Kakao schnell überkochen können. Auch beim Eierkochen leistet das Kochgeschirr gute Dienste.

Dämpfer
 

Das ist ein Koch- oder Fleischtopf, in den ein gelochter Dampfeinsatz passt, der mit etwas Spiel auf dem Topfboden steht. In diesen Einsatz kann man Kartoffeln, Gemüse oder auch Fisch über Brühe oder etwas Wasser schonend im heißen Dampf garen, ohne dass das Gargut mit der Flüssigkeit in Berührung kommt. Aber auch ohne diesen Einsatz lässt sich der Topf verwenden.

Nudeltopf
 

Dieser Topf zeichnet sich wie der Suppen- und Gemüsetopf oder der hohe Fleischtopf durch seine17 cm hohe Topfwand aus. Typisch für den Nudeltopf ist das gelochte Nudelsieb, das im Topf hängt und fast bis an den Topfboden reicht. Ohne diesen Einsatz ist der Topf ein normaler Kochtopf für Suppenfleisch, Eintöpfe oder große Gemüsemengen. Nach der Garzeit kann man die Nudeln mit dem Siebeinsatz herausheben. Das Nudelwasser wird dann, bis auf eine kleine Menge, abgegossen. Anschließend gibt man das Nudelsieb mit den Nudeln wieder in den Topf. Mit dem Deckel verschlossen bleiben die Nudeln lange heiß. Im Vergleich zum herkömmlichen Nudelkochen entfällt das Abgießen der Nudeln in ein separates Sieb. Der große Nudeltopf eignet sich auch zum Garen von großen Mengen Spargel, die portionsweise gebündelt, in das Nudelsieb gegeben werden.

Simmer- oder Wasserbadtopf
 

Dieser Topf ähnelt in der Größe dem eines Milchtopfes. Deshalb hat er eine 15 cm hohe Topfwand und einen Durchmesser von 14 cm. Wegen seiner doppelten Wand, die mit Wasser gefüllt ist, können darin hitzeempfindliche Speisen schonend erwärmt werden. Aus diesem Grunde lässt sich der Topfinhalt nur knapp unter 100° C aufheizen. Für Cremes, Milch oder schwierige Soßen, wie Sauce Bernaise, die gern gerinnen, ist das aber optimal.

Sauteuse

Mit seiner 10 cm hohen Topfwand ist die Sauteuse genau so hoch wie ein Bratentopf. Die Topfwand ist schräg, weshalb der Bodendurchmesser 15 cm und der obere Durchmesser

20 cm betragen. Sie wird über einen Stiel gehalten. Solch ein Topf ist gut geeignet, um Soßen zu reduzieren. Durch das Reduzieren kocht man die Soße dicklich ein. Je länger die Soße reduziert wird, desto intensiver wird sie im Geschmack. Eine weitere Verwendung ist das Schwenken von Gemüse oder von Krabben in etwas Fett, wodurch die Speisen schnell viel Aroma bekommen. 

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